
Auf Schott ist Verlass. Seit mehr als einem Jahrzehnt unterstützt das Unternehmen aus Homberg die MT Melsungen als Gesundheitspartner.
Das Wortspiel sei erlaubt: Schott hilft, wenn der Schuh drückt. Die Schott Orthopädie-Schuhtechnik GmbH & Co.KG sorgt dank individuell angepasster Einlegesohlen für optimale Bedingungen bei den Handball-Profis der MT. Dabei beschränkt sich die Zusammenarbeit nicht nur auf das Bundesliga-Team. Der Unterbau mit den Talents-Mannschaften profitiert gleichermaßen von Schotts Expertise.
Logisch, dass sich die Kooperation auch in dieser Saison fortsetzt. Gewissermaßen steht die MT auf Schotts Sohlen. Dr. Florian Sölter, Leiter Athletik und Medizin bei der MT, spricht von einer gewachsenen und vertrauensvollen Beziehung: „Im Profisport ist es Gold wert, einen Partner aus der Region im Boot zu haben.“ Kurze Dienstwege seien das eine, sagt Sölter. Außerdem setze Schott alle Hebel in Bewegung, um den Handball-Bundesligisten zu versorgen: „Da wird auch mal innerhalb von 24 Stunden eine spezielle Sohle angefertigt.“
Lauf- und Bewegungsanalyse
Zuverlässigkeit, maßangefertigte Produkte – einen weiteren Vorteil der Zusammenarbeit sieht Sölter in der Lauf- und Bewegungsanalyse, die Schott anbietet. So erhalte die MT von jedem Spieler einen dynamischen Fußabdruck. Markus Schott, Geschäftsführer des Unternehmens, fügt hinzu: „Mithilfe dieser Analyse können wir mögliche biodynamische Defizite feststellen.“ Daraus ergäben sich wichtige Hinweise für Spieler, Trainer und das medizinische Team.
Und natürlich für Schott selbst, damit für jeden Profi eine passende Sohle produziert werden kann, um mögliche Fehlstellungen auszugleichen. „Dadurch werden Muskeln geschont. Eine individuell angepasste Einlage unterstützt und kann damit Verletzungen vorbeugen“, sagt Schott. Die Handballer erhielten so mehr Stabilität und gleichzeitig würden Bänder, Sehnen und Gelenke ausgewogener belastet. Schott berichtet, dass mehrere ehemalige MT-Spieler heute noch ihre Einlagen in Homberg bestellen.
Schuh-Umbau
Allein bei den Einlegesohlen bleibt es nicht. Wenn es sein muss, wird das komplette Schuhwerk bearbeitet, wie zum Beispiel das von Aaron Mensing. Beim MT-Rückraumschützen ist ein Bein etwas kürzer als das andere. „Wir haben den Original-Schuh des kürzeren Beines aufgeschnitten und aufgestockt.“ Wie gesagt: Schott ist zur Stelle, wenn es um Füße, Schuhe und die richtige Belastung geht. (Robin Lipke)