Talents / 27.02.2026

B-Jugend will in Lübeck Revanche nehmen

Mit Selbstvertrauen ins Rückspiel gegen Lübeck: Clemens Rode. (Foto: Hartung/MT)

Mit einem Auswärtsspiel beim MTV Lübeck eröffnen die B-Jugendlichen der MT Talents am Sonntag (15 Uhr, Hansehalle Lübeck) die Rückrunde der Bundesliga-Pokalrunde Staffel B.

Seit dem Hinspiel in der Melsunger Stadtsporthalle sind gerade einmal zwei Wochen vergangen. Der Nachwuchs der MT unterlag nach einer intensiven, sehr torreichen Partie mit sieben Toren Differenz. Viel zu viel, nimmt man den Verlauf der Partie als Maßstab. Denn da gelang es dem Team von Trainer Max Pregler, der unter der Woche aufgrund zahlreicher Ausfälle in der Profi-Mannschaft zu seinem Europapokal-Debüt als Spieler kam, zwischenzeitlich einen Rückstand von fünf Toren binnen sieben Minuten in eine eigene Zwei-Tore-Führung zu verwandeln.

Derlei Wellenbewegungen der Spielstände sind nicht untypisch im Jugendhandball. Weshalb das Endresultat der ersten Begegnung keinesfalls ein Vorzeichen für Sonntag sein muss. Im Gegenteil sollte es eher ein Mutmacher sein, dass es im hohen Norden durchaus andersherum ablaufen kann. Dann nämlich, wenn Schwächephasen vermieden werden können und Spielmacher Philipp Kuhlen seine in der Pokalrunde durchgängig starke Form weiter konservieren kann.

Auch das Torhüter-Duo Maximilian Knopp und Milian Hahn, punktuell ergänzt mit Marcos Sanchez Martin, kann zum Faktor werden. Knopp hat immer noch Rückenwind durch sein Debüt Anfang des Jahres in der polnischen Jugend-Nationalmannschaft, Hahn zeigte gerade gegen Lübeck nach seiner Einwechslung mit 33 Prozent gehaltener Bälle, dass er weit mehr ist als ein Backup-Spieler. Allerdings, das darf nicht unter den Tisch fallen, könnten alle drei mehr Unterstützung aus der Deckung brauchen. 

Zwei weitere MT Talents gehen mit ganz viel Selbstvertrauen in dieses Auswärtsspiel. Mit Clemens Rode und Bruno Winkler hatten zwei Melsunger Einladungen zur dreitägigen DHB-Sichtung des Jahrgangs 2010 in Albstadt. Zu der Kuhlen gar nicht mehr eingeladen wurde, denn er spielte als einer von nur drei jüngeren Akteuren bereits im vergangenen Jahr vorzeitig mit den 2009ern in der Hessischen Landesauswahl um den Deutschland-Cup, und seine Spielstärke ist bestens bekannt.

Unter dem Strich ganz gute Voraussetzungen, um in Lübeck die Scharte der Niederlage von vor 14 Tagen gleich wieder auszuwetzen, das eigene Punktekonto auszugleichen und Rang vier zu festigen. Mehr allerdings ist nicht mehr drin in Richtung DHB-Pokal. Bedingt durch die noch ausstehenden Spiele des Führungstrios untereinander ist Platz eins der Staffel, der ins Final4 führen würde, bereits jetzt nicht mehr erreichbar.

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