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"Henner" zum Bestaunen und Anfassen: Das MT-Maskottchen zog die Teilnehmer des Mini-Spielfestes in seinen Bann und zauberte ein Lachen auf jedes Kindergesicht. (Foto: WMK)

Nachwuchsförderung: Der Handball boomt bei den Jüngsten

In der Melsunger Stadtsporthalle herrschte munteres Treiben. Überall standen, liefen und sprangen Kinder herum, die meisten von ihnen in roten oder weißen Trikots, viele von ihnen mit Bällen in der Hand. Die MT Melsungen hatte geladen zu einem großen, internen Mini- und Kinder-Spielfest für all jene, die sich in den Jahrgängen der jüngsten Handballer innerhalb der männlichen Jugendspielgemeinschaft Melsungen/Körle/Guxhagen sportlich einbringen. Als "Stargast" war das Maskottchen "Henner" der MT-Profimannschaft ein begehrter Partner für unzählige Erinnerungsfotos, die die zahlreich anwesenden Eltern von ihren Kindern schossen. Es war eine gelungene Premiere dieser Veranstaltung, die ganz viel Lust auf mehr machte.

Allein die Zahl der Teilnehmer war ein  Erfolgsbeleg intensiver Bemühungen der vergangenen Jahre, die lange Zeit im Hintergrund stehende Jugendarbeit fokussiert in den Vordergrund zu bringen und neu zu befeuern. Was natürlich nicht allein nur von Seiten der Kooperationspartner zu leisten war und ist. Daneben engagieren sich seit geraumer Zeit der Förderverein Jugendhandball der Jugendspielgemeinschaft Melsungen/Körle/Guxhagen, der seine Arbeit und Ziele auch diesmal mit einem eigenen Informationsstand und Mitgliedern des Vorstandes transparent machte, sowie die Kreissparkasse Melsungen und die K+S AG als zuverlässige Unterstützer der guten Sache.

Über 70 Kinder der Jahrgänge 2007 bis 2010 waren begeistert dabei als es galt, an verschiedenen Stationen, die die mehr als ein Dutzend Trainer und Betreuer unter tätiger Mithilfe der mJSG-B-Jugendlichen und unter Federfürung des A-Jugendlichen Jonas Koch aufgebaut hatten und betreuten, ihr erlerntes Können unter Beweis zu stellen. Ziel der Nachwuchshandballer war die Hannibal-Medaille des Deutschen Handball-Bundes. Ein Spielabzeichen, das durch das Absolvieren eines sechs Übungen umfassenden Parcours aus den Bereichen Koordination und Geschicklichkeit erworben werden muss und verschiedene Leistungsstufen ausweist.

Ebenso vorzeigbar wie die Teilnehmerzahl waren am Ende auch die gezeigten Leistungen der Aktiven. Alle schafften die Basisanforderungen für die Hannibal-Medaille in Bronze und neben den körperlich schon etwas weiteren E-Jugendlichen bestand auch die Melsunger Mini-Gruppe die erhöhten Anforderungen für die Silber-Auszeichnung. „Wie können schon stolz sein auf diese Entwicklung. Momentan schauen wie auf fünf Mini-Gruppen mit qualifizierten Trainern und Betreuern sowie zwei komplette E-Jugend-Mannschaften. Das ist so viel Nachwuchs wie noch nie im Melsunger Handball“, zog MT-Jugendkoordinator Axel Renner ein rundum positives Fazit der Veranstaltung.

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