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Das Siegerbild der 1. Melsunger Olympiade für Mini-Handballer. Ohne Podest, denn Gewinner waren alle, die an dem vom Trainergespann Michael Reitz und Jessica Fetzer organisierten und durchgeführten Wettbewerb teilgenommen hatten. (Foto: WMK)

Minis: Olympia-Flair im Training

Auch wenn es für die Minis, die jüngsten Aktiven der MT Melsungen, noch keinen regulären Liga-Spielbetrieb innerhalb der Strukturen des DHB gibt, sind die Nachwuchs-Handballer mit Feuereifer und Fleiß beim wöchentlichen Training dabei. Auch, weil sich die ausnahmslos lizenzierten Trainerinnen und Trainer immer wieder neue Anreize einfallen lassen, um Spaß und Spannung hoch zu halten.

So gab es kürzlich die 1. Melsunger Handball-Olympiade für Mini-Handballer, bei der neben der spielerischen Komponente auch sportlich einiges abgefordert wurde. „Es gibt einen Leitfaden des Verbandes, in dem beschrieben ist, was Kinder dieser Altersgruppe schon leisten können sollten. Da geht es sowohl um die Beherrschung des Balles als Spielgerät, als auch um koordinative Fähigkeiten und spezielle Bewegungsabläufe“, klärt Michael Reitz auf. Früher selbst aktiv bis in die Oberliga weiß er, worauf es ankommt.

So maßen sich 16 voll engagierte Kiddies im Zielwerfen sowohl mit dem Hand-, als auch mit kleineren Bällen, die in der Handhabung mehr Feingefühl erfordern und zeigten bei Lauf- und Sprungübungen ihr Können. Für jede Anforderung bei den verschiedenen Stationen gab es Punkte zu verdienen, die aufsummiert nach Abschluss aller Disziplinen eine Rangfolge ergaben. „Die Ergebnisse lagen alle ganz dicht beisammen. Deshalb gab es am Ende nicht nur drei, sondern gleich acht Medaillen“, erklärt Co-Trainerin Jessica Fetzer. Eine pädagogische Maßnahme, um dem übertriebenen Konkurrenzdenken untereinander frühzeitig entgegen zu wirken.

Die Siegerehrung fand im Training statt, anschließend wurde noch ein internes Dreier-Turnier ausgespielt. Während der Partien gab es schon mal die eine oder andere Frage nach dem Spielstand, aber nach dem letzten Abpfiff interessierte sich niemand mehr für eine Abschlusstabelle. Die eigentlich als Siegprämie gedachten Süßigkeiten und Säfte wurden von den jungen Handballern in Eigenregie ganz selbstverständlich fair untereinander aufgeteilt. Deutlicher und positiver können die direkten Auswirkungen des bedachten Umgangs mit dem Nachwuchs kaum zum Ausdruck kommen.

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