News

Überarbeiteter Modus, anderes Logo: die Jugendhandball-Bundesliga (JBLH) geht neue Wege.

JBLH: Neue Saison, neuer Modus

Die Qualität soll steigen. Das war die zentrale Forderung des DHB an die Jugendhandball-Bundesliga (JBLH). Um die Leistungsdichte zu fördern wurde ursprünglich sogar erwogen, von bisher 48 Bundesligisten, aufgeteilt in vier regionale Staffeln, auf nur noch 20 Vereine in zwei Staffeln zu komprimieren. Dieser Vorschlag jedoch wurde verworfen und eine Einigung auf 40 teilnehmende A-Jugend-Mannschaften erzielt. Eine davon werden wieder die MT Talents, die Spielgemeinschaft der Partnervereine Rot-Weiss Körle, TuSpo Guxhagen und MT Melsungen, sein, die zum fünften Mal in Folge in der höchstmöglichen Jugendklasse Deutschlands an den Start gehen.

Mit der Reduzierung einher geht allerdings ein ziemlich radikaler Wechsel des Spielmodus. Der sieht weiter die Einteilung in vier Regionalstaffeln vor (Nord, Mitte, Süd, West), die nun nur noch zehn statt bisher zwölf Teams haben. Doch von der gewohnten Praxis, also dem Prinzip von Hin- und Rückspiel einmal daheim, einmal auswärts, wird zunächst Abstand genommen. Jede Staffel spielt intern nur eine Einfach-Runde. Was bedeutet, dass die Hälfte der Teilnehmer fünf, die andere nur vier Heimspiele haben wird. Die MT Talents gehören durch ihre herausragende Leistung in der vergangenen Saison zu den Teams, denen ein Auswärtsspiel mehr aufgebürdet wird.

Nach Abschluss der neun Spieltage der ersten Meisterschaftsphase werden neue Gruppen zusammengestellt. Die jeweils ersten vier Plätze, also insgesamt 16 Mannschaften, werden auf zwei Gruppen der Meisterschaftsrunde aufgeteilt. Dabei gibt es keine regionalen Kriterien mehr! Theoretisch wäre also für die MT Talents, die Qualifikation dafür vorausgesetzt, eine Gruppe mit Flensburg, Konstanz, Berlin und Dormagen möglich. In dieser Phase werden Hin- und Rückspiel ausgetragen, also insgesamt 14 Partien.

Anschließend geht es im Kampf um die Deutsche Meisterschaft im KO-Modus weiter. Über Kreuz spielt der Erste der einen gegen den Vierten der anderen Gruppe, der Zweite gegen den Dritten, der Dritte gegen den Zweiten und der Vierte gegen den Ersten. Ein „ganz normales“ Viertelfinale also, das dann in Halbfinale und Finale der Meisterschaft mündet.

Mannschaften, die in der ersten Einfach-Runde nicht unter den ersten vier landen, spielen, in den ursprünglichen Staffeln verbleibend, noch eine Sechser-Runde mit Hin- und Rückspiel aus. Das dient der Ermittlung der jeweils beiden besten nicht-meisterschaftsqualifizierten Teams (also wiederum acht insgesamt), die anschließend ebenfalls im KO-Modus ab Viertelfinale den „DHB-Pokal“ unter sich ausspielen.

Für die MT Talents ergibt sich aus dieser neuen Konstellation eine schwierige Aufgabe. nämlich mit einer Mannschaft, die bis auf vier Spieler aus Akteuren des jüngeren Jahrgangs besteht, den Sprung unter die Top-4 der Einfach-Runde zu schaffen – mit einem Auswärtsspiel mehr. Was bedeutet, dass gerade in den Heimspielen der „achte Mann“ gefordert ist! Deshalb gilt: die Termine bitte vormerken! Der Spielplan für die erste Gruppenphase steht bereits und kann unter http://www.mt-melsungen.de/nachwuchs/a-jugend-bundesliga/spielplan/ abgerufen werden. Auftakt für die neue Bundesliga-Saison ist also der 8. September, wenn um 17 Uhr der TV Hüttenberg seine Aufwartung in der Melsunger Stadtsporthalle macht.

Monatsansicht

 60 Minuten Vollgas