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Er setzt sich gegen Michael Hermersson durch, nimmt konzentriert Maß und trifft: David Kuntscher erzielte sieben Tore zum Achtelfinal-Sieg über Flnsburg-Handewitt. (Foto: HHF)

DM B-Jugend: 30:25 - Das Viertelfinale ist gebucht!

Die Saison geht weiter für die B-Jugend der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen! Durch einen 30:25 (17:10)-Erfolg im Rückspiel gegen die SG Flensburg-Handewitt zogen die MT Talents nach ihrem vorangegangenen 26:24-Auswärtserfolg sicher ins Viertelfinale der Playoffs um die Deutsche Meisterschaft ein. Mitte der zweiten Hälfte schien es bereits, als sei alles klar. Dann setzte Flensburg alles auf eine Karte und kam auch näher. Doch die mJSG mit einem ganz starken Jannik Büde im Tor sowie Ole Pregler und David Kuntscher als Haupttorschützen hatte alles im Griff und legte im Schlussspurt noch einmal zu.

Das erste Tor des Tages gehörte mit dem Vorteil des Anwurfs noch Magnus Holpert, also den Gästen, dann übernahm sofort die mJSG das Kommando auf dem Feld. Wie schon im Hinspiel die volle Breite ausnutzend im Angriff, aggressiv gegen den Flensburger Rückraum in der Deckung brauchten Ben Beekmann und Ole Pregler keine zwei Minuten, um den Vorteil sofort auf ihre Seite zu ziehen. Nur knapp zunächst, weil die Gäste ein ähnlich variables Spiel aufzuziehen versuchten wie die mJSG. Und damit bis zu Hauke Frahms 5:4-Anschluss (7.) dran blieben.

Das war allerdings der Zeitpunkt, da sich die Melsunger endgültig von jeglicher Restnervosität befreiten. Allen voran Torhüter Jannik Büde, der zu ganz großer Form auflief.  Ben Beekmann hatte vorher schon mit einem erfolgreichen Gegenstoß profitiert, dann nahm der Schlussmann nacheinander Leve Carstensen und Magnus Holpert beste Möglichkeiten weg. Als dann auch noch Oscar von Oettingen die erste Zeitstrafe der Partie kassierte und Paul Kompenhans traf, waren die MT-Talents schon mit 8:4 vorn (10.).

So ging es auch weiter. Jannik Büde hielt was nur zu halten war, David Kuntscher und Benjamin Fitozovic erhöhten gar auf 10:5 (15.). Flensburg fand kaum ein Mittel, den rot-weißen Abwehrriegel zu durchbrechen. Vorn war es immer wieder David Kuntscher, der die Aufmerksamkeit zog. Er war zuständig für die Siebenmeter, ließ mit seinen Würfen aus dem Rückraum das Tor wackeln und spielte zwischendurch seinen Rechtsaußen Benjamin Fitozovic mustergültig frei, der mit seinem dritten Treffer für den bereits klaren Halbzeitstand verantwortlich zeichnete.

Nach dem Seitenwechsel war es die „23“, die zunächst das Bild bestimmte. Sowohl auf Melsunger Seite in Person von Ole Pregler als auch bei den Flensburgern, wo Magnus Holpert diese Nummer auf dem Trikot trug. Einzig Ben Beekmann durchbrach einmal die Folge, ansonsten wechselten sich die beiden Torjäger bis zum 20:13 (29.) ab. Insgesamt wirkte die mJSG vor allem geistig voll auf der Höhe. Als David Kuntscher am glänzend reagierenden Mikkel Klicman scheiterte, holte sich Ben Beekmann das Leder gegen zwei SG-Abwehrspieler zurück. Als der Ball dann doch verloren ging, war Ole Pregler blitzschnell zurückgeeilt und fing den Pass zum Gegenstoß ab.

Bis auf 23:15 waren die MT Talents nach René Andreis Treffer (35.) weg, dann sackte die Konzentration durch. Trainer Georgi Sviridenko begann durchzuwechseln, die Ordnung insbesondere in der Deckung ging verloren. Die auf eine ganz offensive 3:3-Formation umgestellte Abwehr der Norddeutschen tat ihr Übriges, so dass es auch in der Vorwärtsbewegung klemmte. Die Folge: Flensburg blies zur Aufholjagd.

Über den überragenden Magnus Holpert und drei Tore durch Oscar von Oettingen schaffte die SG sogar um ein Haar den direkten Anschluss, doch im Anschluss an dessen Tor zum 24:22 (41.) besann sich Melsungen auf seine Stärken. Die eingewechselten Jona Rietze und René Andrei fanden gerade rechtzeitig ins Spiel, um auf der Gegenseite nicht allzu viel Hoffnung keimen zu lassen. Nach Rietze’s 26:23 (44.) war die Vorentscheidung gefallen, den Schlusspunkt setzte Andrei 30 Sekunden vor Schluss.

Statisik

mJSG: Büde (14 Paraden / 25 Gegentore), Claus (n. e.); Beekmann 3, Kompenhans 1, Ebner, Pregler 8, Rietze 2, Fitozovic 4, Dhaliwal, Andrei 3, Hellemann 2, Potzkai, Goujard, Kuntscher 7/2 – Trainer Georgi Sviridenko.

SG: Klicman (6 P. / 14 G.), Backhaus (5 P. / 16 G.); Frahm 1, Glandorf, von Oettingen 4, Wilhelm 2, Jepsen 5, Schlott, Carstensen 2, Hermersson 1, Holpert 10/1, Schween – Trainer Matthias Hahn / Johann Volquardsen.

Z: 411 - SR: Bona / Frank (Remscheid) - Strafen: 2 : 10 Minuten – 7m: 5/2 : 1/1.

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