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Eingerahmt von den MT-Profis Marino Maric (links) und Domagoj Pavlovic (rechts) sowie Rektorin Cathrin Schott präsentierten die siegreichen "Schweden" ihre WM-Siegerurkunde. (Foto: GSG)

Schulsport: Für die Grundschule Guxhagen heißt der Weltmeister „Schweden“

Dänemark ist Handball-Weltmeister! Oder doch nicht? Vor drei Wochen holte die D-Jugend der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen bei der Mini-WM des TSV Anderten bereits den (inoffiziellen) Titel des (Mini-)Handball-Weltmeisters – für Katar. Nun überrascht die Grundschule Guxhagen plötzlich mit der Meldung: „Kommando zurück, Schweden ist der Titelträger“! Eine Aussage, die die beiden MT-Spieler Marino Maric und Domagoj Pavlovic sogar bestätigen können.

Denn das Profi-Gespann in Diensten der Bartenwetzer war die große Überraschung beim Mini-Handball-Turnier, das die Guxhagener Grundschule im Rahmen des erweiterten Sportunterrichtes für ihre dritten und vierten Klassen ausrichtete. „Dafür musste auch mal die eine oder andere Mathestunde weichen“, erklärte Thomas Sünder, als Lehrer mit zuständig für die Durchführung der Veranstaltung, die sich über drei Tage innerhalb des laufenden Schulbetriebes hinzog.

Als die Vorrunde gelaufen war und die Finalbegegnungen anstanden, wurde der Guxhagener Weltmeister unter der Spielleitung des standesgemäß internationalen Schiedsrichtergespanns Maric/Pavlovic ermittelt. Ein Engagement für die Jugend, das umso bemerkenswerter war, als beide Kroaten ohne ihre in der Bundesliga-Hinrunde erlittenen Verletzungen zu diesem Zeitpunkt selbst aktiv für ihr Heimatland an den Titelkämpfen beteiligt gewesen wären.

„Es ist selbstverständlich, dass wir ein solches Engagement, wie hier von der Grundschule Guxhagen, unterstützen. Umso mehr, als es sich dabei um den Standort eines unserer Jugend-Kooperationspartner handelt“, sagte MT-Geschäftsführer Axel Geerken. Und so kam das Guxhagener Team um Schulleiterin Cathrin Schott in den Genuss, ein kroatisches Profi-Schiedsrichtergespann für das Endspiel zwischen Schweden und Tunesien stellen zu können. So dass diesmal nicht etwa Dänemark oder Katar, sondern eben das Guxhagener Team der Tre-Kronors den Titel gewann.

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