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Dreimal traf Clindell Johnson vom Kreis und half, das Spiel zwischenzeitlich zu Gunsten seiner Mannschaft zu drehen. (Archiv-Foto: WMK)

D-Jugend: Unglückliches Ende im Derby

Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung gegenüber dem letzten Spiel gegen Wanfried unterlag die D-Jugend der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen am Ende denkbar knapp und unglücklich im Nachbarschaftsderby bei der JSG Dreiburgen mit 21:22 (9:12). Mit 8:4 Punkten rangieren die Fuldastädter nun auf Rang fünf der Tabelle, haben aber nur zwei Zähler Rückstand auf das punktgleiche Führungsquartett.

Von Beginn an agierten beide Teams auf Augenhöhe und die ersten zehn Minuten verliefen absolut ausgeglichen. Dreiburgen lebte von Ihrem körperlichen und technisch alles überragenden Rückraumspieler, der von der mJSG–Abwehr zu keinem Zeitpunkt des Spiels in den Griff zu bekommen war. Die mJSG dagegen agierte im Angriff über alle Positionen gefährlich. Gegen Ende der ersten Hälfte schlich sich dann aber wieder eine zu hohe Anzahl an Fehlwürfen ein. Dreiburgen nutzte dies und setzte sich bis zur Pause auf 12:9 ab.

Mit neuen Instruktionen und neuem Personal startet das junge Team der mJSG furios. Durch einen 5:0-Lauf ging man mit 14:12 in Führung. Die wieder genesenen Christian Jakobi und Simon Kleinwächter sorgten für viel Bewegung und Belebung im Angriff. Clindell Johnson legte sein Zurückhaltung ab und traf dreimal vom Kreis, so dass die mJSG die zwei Tore Führung bis zum 19:17 halten konnte. Der Haupttorschütze von Dreiburgen riss  nun das Spiel seiner Mannschaft noch mehr an sich und traf selbst oder zog zwei, drei Abwehrspieler auf sich und legte geschickt auf die freien Mitspieler ab. Das wäre dennoch kein Problem gewesen, hätten nicht die Rot-Weißen genau in der entscheidenden Phase des Spiels wieder zu viele gute Chancen liegen gelassen. Am Ende konnte Dreiburgen so das Spiel noch drehen und eine Minute vor dem Ende den 22:21 Siegtreffer erzielen.

Auch wenn beide Punkte bei der JSG Dreiburgen geblieben sind, hat die Melsunger Mannschaft gerade in der zweiten Halbzeit ein klasse Spiel abgeliefert.  Allein die Zahl von acht verschiedenen Torschützen zeigt, wie variabel das Angriffsspiel ausgelegt war und ist. Auch im Abwehrspiel wird uns das verteidigen eines so dominierenden und zudem ein Jahr älteren Rückraumakteurs deutlich nach vorne bringen.

Es spielten:

mJSG: Leon Ortleb; Luis Burkschat (1 Tor), Edin Fitozovic (7), Christian Jakobi (2), Clindell Johnson (3), Simon Kleinwächter (2), Nicola Kowalski (3), Henry Nöding, Bjarne Relke (1), Till Schröder, Luke Unzeitig (2).

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