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JBLH-Quali: A-Jugend spielt weiter erstklassig!

Die A-Jugend der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen hat sich zum dritten Mal in Folge für die Jugendhandball-Bundesliga (JBLH) qualifiziert! Beim Qualifikations-Hauptrundenturnier in der Ländcheshalle Wallau, wo vor zwei Jahren das Jugendbundesliga-Zeitalter für die Melsunger mit überstandener Quali begann, ließ die Mannschaft von Trainer Björn Brede auch diesmal nichts anbrennen. Gegen die HSG VFR/Eintracht Wiesbaden setzte sich das Team zum Auftakt mit 24:19 (14:10) durch und deklassierte anschließend den TV Hochdorf mit 35:14 (20:10). In welcher Staffel die mJSG an den Start gehen wird, steht noch nicht fest. Bisher spielte sie zweimal in der Westgruppe.

 

HSG VFR/Eintracht Wiesbaden - mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen 19:24 (10:14)

Mit einem Blitzstart und dank der Treffsicherheit von Tomas Piroch auch vom Siebenmeterstrich besorgte sich die mJSG gleich von Beginn an die Sicherheit, die gegen eine ambitionierte Mannschaft wie Wiesbaden nötig ist. Mit 4:1 führten die Melsunger, ehe die Südhessen überhaupt richtig ins Spiel fanden. Um dann jedoch wieder Boden einzubüßen. Wiesbaden fand seine Linie ebenso wie die wenigen Lücken, die sich auftaten und nutzte sie.

Da half selbst der zweite gehaltene Siebenmeter von Glenn Eggert nach acht Minuten nichts, die Landeshauptstädter schlossen auf und gingen auch mit 7:6 in Führung, nachdem der Innenpfosten erst Jonas Koch im Weg stand, beim Versuch auf der Gegenseite jedoch Noah Vella half, Eggert zu überwinden.

Der hielt seine starke Quote dennoch aufrecht und half kräftig mit, den Vorteil zurückzuerobern. Das besorgten Jonas Koch und Tomas Piroch, der mit einem Doppelschlag auf 10:8 stellte. Dabei half die taktische Maßnahme, Wiesbadens Spielmacher durch Kevin Gockell an die kurze Leine zu nehmen. Denn ohne ihren Kopf verloren seine Mitspieler ihre Linie, nahmen Notwürfe und scheiterten damit. Die Folge: eine schon fast komfortable Führung der mJSG zur Pause.

Die auch nach dem Seitenwechsel hielt, obwohl Wiesbaden die ersten beiden Treffer setze und näher kam. Spätestens mit der Hereinnahme mit Ole Pregler war jedoch alles wieder unter rot-weißer Kontrolle. Der Jüngste auf dem Feld traf selbst zweimal und setzte seine Mitspieler mehrfach gut in Szene. Als dann auch Max Bieber und Tom Küllmer trafen, erwies sich die weitaus stärkere Bank der Melsunger als entscheidender Faktor.

Selbst eine fast zwei Minuten andauernde doppelte Unterzahl überstand die Mannschaft durch ganz starkes Abwehrspiel und noch stärkere Paraden von Glenn Eggert ohne Gegentor. Der moralische KO für die Eintrachtler, die mit auslaufender Zeit immer hektischer und fahriger agierten, damit allerdings nicht mehr näher kamen.

Statistik

mJSG: Eggert (12 Paraden, 19 Gegentore), Wenderoth (0 P./ 2 G.); Piroch 9/4, Küllmer 2, Gockell 1, Schuhmann 1, Damm 2/1, Pregler 2, Koch 2, Bieber 2/1, N. Pliuto 1, Cejka 2, M. Pliuto, Dexling.

HSG: Robinson (5 P. / 14 G.), Rausch (8 P. / 10 G.); Tokic, Schumakow, Kirchmeier 4/1, Karwath 3/1, Reichow, Hablowetz 3, Vella 1, Bengil 5/1, Monthuley 2/1, Matejka.

Zuschauer: 320 – Schiedsrichter: Geiss / Kretzler (Landesverband Nordbaden) – Strafen: 12:8 Minuten – Siebenmeter: 7/6:7/4.

 

mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen - TV Hochdorf 35:14 (20:10)

Auch in der zweiten Begegnung des Tages war die 5:1-Deckung das Mittel der Wahl, um diesmal Hochdorfs Spielmacher Sebastian Jochem, später dann Marco Kimpel durch den vorgezogenen Kevin Gockell aus der Partie zu nehmen. Abermals mit Erfolg, wie das 4:1 durch Julian Damm nach nur vier gespielten Minuten dokumentierte.

Nur kurz vermochte Hochdorf das hohe Tempo der mJSG mitzugehen und sogar auf 7:6 zu verkürzen. Ehe Kevin Gockell und Max Bieber die Lücken der anfangs gut gespielten 3-2-1-Deckung der Hochdorfer ausgespäht hatten und gnadenlos zuschlugen. Als dann auch noch das Tempospiel endgültig ins Rollen kam und zweimal Mikulas Cejka sowie Julian Damm auf 13:6 stellten (17.), war schon früh eine Vorentscheidung gefallen.

Selbst in Unterzahl führte Kombinationsspiel zum Erfolg. Als Tom Küllmer eine Strafe absaß, erhöhten Jonas Koch, Mikulas Cejka und Luca Schuhmann noch vor der Pause auf zehn Tore Differenz.

Im zweiten Durchgang spielten zunächst beide munter drauflos, denn die Kräfteverhältnisse waren klar. Melsungen nutzte früh die ganze Breite des Kaders und wechselte durch, ohne dabei viel an Qualität einzubüßen. Eine Erkenntnis, die Hochdorf nach vergeblichen Versuchen, den Abstand zu verkleinern, ebenfalls zum Kräftesparen veranlasste. Bis zum 22:13 durch Jordi Neumann (36.) mühte sich der TVH weitgehend vergeblich, dann wurden auch da die Weichen auf das letzte Spiel gegen Wiesbaden gestellt.

Mit der Folge, dass die mJSG ohne große Gegenwehr das Resultat rapide nach oben schraubte. Dass sich fast alle Feldspieler in die Torschützenliste eintrugen unterstrich die mannschaftliche Ausgeglichenheit des Teams. Lediglich Ole Pregler ging leer aus, glänzte dafür jedoch mit uneigennützigen Ab- und sehenswerten Anspielen wie zu Maxim Pliuto an den Kreis zu dessen 31:14 (44.).

Zu diesem Zeitpunkt hatte Björn Wenderoth den erneut starken Glenn Eggert bereits zwischen den Pfosten abgelöst und mit einer sensationellen Fußparade gegen Marco Kimpel den letzten Widerstand des Gegners gebrochen. Bis zum Ende der Partie hielt er seinen Kasten sauber und hatte so ebenfalls guten Anteil am Kantersieg, der den Turniersieg und die damit verbundene sichere Teilnahme an der kommenden Bundesliga-Saison bedeutete.

Statistik

mJSG: Eggert (12 Paraden, 14 Gegentore), Wenderoth (4 P./ 0 G.); Piroch 3, Küllmer 1, Gockell 2, Schuhmann 4, Damm 4/1, Pregler, Koch 2, Bieber 4/1, N. Pliuto 4, Cejka 7, M. Pliuto 2, Dexling 2.

TVH: Volk (3 P. / 20 G.), Repp (7 P. / 15 G.); Schönung, Neumann 1, Weisenburger, Jochem 4/1, Karduck, Warmbier, L. Eichinger, White 1, Kimpel 2, Kerth, Müller 3, Y. Eichinger 3.

Zuschauer: 320 – Schiedsrichter: Boskovic / Silinc (Landesverband Nordbaden) – Strafen: 8:10 Minuten – Siebenmeter: 4/2:3/1.

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