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Boomhouwer mit Team Oranje erfolgreich bei EM-Quali

Jeffrey Boomhouwer war am Mittwoch und am Sonntag mit der holländischen Nationalmannschaft in den beiden Qualifikationsspielen zur Europameisterschaft 2018 gegen Lettland im Einsatz. Dabei war das Team Oranje von Bondscoach Joop Fiege auswärts mit 29:27 und zuhause mit 25:24 erfolgreich. Der MT-Linksaussen blieb dabei aber torlos (Foto: Reza). Sein Melsunger Mannschaftskamerad Arjan Haenen war diesmal nur als "Spieler auf Abruf" im Kader.

Mit den beiden Siegen gegen Baltik-Vertreter Lettland wahrten die Holländer eine Minimalchance, sich für die Europameisterschaft 2018 in Kroatien zu qualifizieren. Zu Anfeuerung von Jeffrey waren übrigens auch die MT-Fans Christina Brassel und Gaby Braun nach Emmen gereist und mischten sich in der Sporthalle Angelslo unter die rund 1.100 holländischen Fans.

In der Qualifikationsgruppe 1 liegen die Oranjes nach vier von sechs Partien hinter Olympiasieger Dänemark und den Ungarn, aber vor Lettland, auf Platz 3. Nur die beiden Gruppenersten sind in Kroatien dabei. Am 14. Juni erwartet das Fiege-Team die Dänen in Holland und am 18. Juni muss Oranje in Ungarn antreten.

Marino Maric's im Kader Kroatiens zurück

Nachdem Marino Maric nach seiner Verletzung seit zwei Wochen wieder im MT-Team im Einsatz ist, hat er sich nun auch im Kreis der kroatischen Nationalmannschaft zurück gemeldet. Da die Kroaten als Ausrichter der Europameisterschaft 2018 bereits qualifiziert sind, können sie sich in aller Ruhe auf die europäischen Titelkämpfe vorbereiten. Der Startschuss dazu fiel in der vergangenen Woche unter Trainerlegende Lino Cervar in Porec. Der 66-jährige hatte seinen Job als Auswahlcoach Mazedoniens eigens für die Rückkehr in seine Heimat aufgegeben. Unter ihm wurde Kroatien zwischen 2002 und 2010 Weltmeister, Olympiasieger, Vize-Weltmeister und Vize-Europameister. Der Lehrgang in Porec diente ihm zum Kennenlernen der Spieler. Dazu hatte er 27 Akteure eingeladen - eben auch MT-Kreisläufer Marino Maric.

Serbien in EM-Quali erfolgreich – Rnic sagte Teilnahme ab

Die serbische Nationalmannschaft musste letzte Woche ebenfalls in der Qualifikation zur Europameisterschaft ran. Dabei wurde Gegner Rumänien auswärts mit 23:20 und zuhause mit 27:22 besiegt. Momir Rnic fehlte dabei allerdings. Der MT-Shooter war wegen der Erkrankung seines Sohnes zuhause geblieben. Nach diesen beiden Siegen führen die Serben mit 6 Punkten die Qualifikationsgruppe zwei vor Weißrussland, Rumänien und den enttäuschenden Polen an. Keine Frage, dass damit die Ausgangsposition vor den beiden abschließenden Begegnungen zuhause gegen Polen (14. Juni) und auswärts gegen Weißrussland (18. Juni) nahezu optimal ist.

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