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DHB-Pokal: MT empfängt im Viertelfinale Berlin

Im DHB-Pokal stand am Donnerstag die letzte Achtelfinalpaarung auf dem Programm: Der amtierende deutsche Meister SG Flensburg-Handewitt empfing den aktuellen Tabellenführer TSV Hannover-Burgdorf und –  verlor überraschend deutlich. Gleich nach der Partie wurden in der Flens-Arena die Paarungen für das Viertelfinale ausgelost. Dabei erwischte die MT ein Heimspiel und als Gegner die Füchse Berlin, den Cub mit dem künftigen MT-Keeper Silvio Heinevetter. Austragungstermin der Viertelfinals ist der 3. bzw. 4. Dezember 2019.

Eine ganz klein wenig sieht MT-Trainer Heiko Grimm den Sänger der Band “Santiano” als “Glücksfee”. Axel Stosberg, waschechter Flensburger, fischte unter Aufsicht von HBL-Spielleiter Andreas Wäschenbach gleich als ersten Club die MT Melsungen aus der Glasschale. Damit war klar, dass die Rotweißen Heimrecht genießen dürfen. Aus der zweiten Kugel wurden als MT-Gegner die Füchse Berlin gezogen.

“Es hätte schlimmer, aber auch besser kommen können, wer weiß das schon. Auf alle Fälle ist es schon mal sehr gut, ein Heimspiel zu haben”, so die erste Reaktion von Grimm. Der MT-Coach weiter: “Das Viertelfinale ist erst in zwei Monaten. Bis dahin kann noch viel passieren. Welches Personal steht dann zur Verfügung? In welcher Form befinden sich die Mannschaften? So gesehen, ist es aus jetziger Sicht fast unmöglich, eine Prognose zu treffen. Die Chance zum Weiterkommen ist für beide Mannschaften vorhanden. Ich hoffe, wir können den Heimvorteil gut nutzen”.

Das Viertelfinale wird am 3. bzw. 4. Dezember ausgespielt. Wer dann gewinnt, hat sich für das Final Four in Hamburg qualifiziert, das am 4. und 5. April 2020 steigt. Apropos Hamburg: Dort sind die MT Melsungen und die Füchse Berlin schon einmal im Pokal aufeinandergetroffen. Das war am 12. April 2014 im Halbfinale des Final Four. Das Match gewannen die Hauptstädter damals mit 30:28. Am nächsten Tag holten sie sich mit einem weiteren Sieg, in dem Fall über die SG Flensburg-Handewitt, den DHB-Pokal.

Die Viertelfinalpaarungen auf einen Blick:

MT Melsungen – Füchse Berlin
TVB Stuttgart – THW Kiel
Eulen Ludwigshafen – TBV Lemgo Lippe
Rhein-Neckar Löwen – TSV Hannover-Burgdorf

Der Tabellenführer kommt am Sonntag nach Kassel

Bis es in Kassel zum Pokal-Duell kommt, gehen noch zwei Monate ins Land. So steht bis dahin natürlich die Bundesliga absolut im Vordergrund und da heißt der nächste Gegner am kommenden Sonntag, 6. Oktober, TSV Hannover-Burgdorf (16:00 Uhr, Rothenbach-Halle Kassel).

Klar, dass Heiko Grimm und auch die MT Cracks am Donnerstag intensiv den rauschenden Auftritt der Niedersachsen in Flensburg am Fernseher verfolgt haben. “Das ist die derzeit stärkste Mannschaft im deutschen Handball”, bringt der MT-Coach seinen Respekt vor den Recken auf den Punkt. “Sie haben immer noch keinen einzigen Verlustpunkt und innerhalb von acht Tagen zweimal den deutschen Meister geschlagen – mehr geht einfach nicht”.

Auch bei der Frage nach den Stärken von Hannover braucht Heiko Grimm nicht lange zu überlegen: “Die spielen eine sehr intelligente, bewegliche und effiziente Abwehr. Damit haben sie in jedem der Spiele bislang den Grundstein für den Sieg gelegt. Im Angriff dreht sich fast alles um Morten Olson. Er ist ein absoluter Ausnahmespieler, sowohl als Regisseur als auch als Torschütze. Insgesamt ist diese Mannschaft jetzt natürlich in einem regelrechten Flow. Den zu unterbrechen wird sehr schwer. Aber genau deshalb ist das Spiel am Sonntag für uns sehr, sehr reizvoll. Ich persönlich freue mich darauf, wie bislang auf noch kein anderes Spiel in dieser Saison”, verrät Grimm.

Große Fragezeichen stehen hinter dem Einsatz von Felix Danner und Kai Häfner. Beide kamen angeschlagen aus dem Spiel am Samstag in Leipzig. Danner verletzte sich an der Schulter, Häfner wurde vom Ex-Melsunger Philipp Müller brutal niedergestreckt und liegt auch zwei Tage später noch mit Kopf- und Kieferschmerzen flach. Erst am Samstag wird sich entscheiden, ob die beiden wichtigen Eckpfeiler in Abwehr und Angriff am Sonntag gegen Hannover auflaufen können.

Wer sich dieses Top-Spiel nicht entgehen lassen möchte, muss sich beim Ticketkauf beeilen. Noch gibt es im Vorverkauf ein kleines Kontingent an Sitz- und Stehplatzkarten.  





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