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DHB-Pokal: MT ohne Mühe in Runde 2

Die erste Hürde im DHB-Pokal ist gemeistert! Die MT Melsungen schlug am Samstag im "First Four-Turnier" Zweitligist DJK Rimpar Wölfe glatt mit 31:24 (17:10). Beste Schützen vor etwa 350 Zuschauern in der Sporthalle Nieder-Roden waren MT-Linksaußen Michael Allendorf (9) sowie Benedikt Brielmeier (RL) und Julian Sauer (RA), jeweils 4 Treffer für die Wölfe. Damit steht das Team von Trainer Heiko Grimm in der zweiten Runde, wo am Sonntag um 15:00 Uhr als Gegner Erstligaabsteiger SG BBM Bietigheim wartet.

Käsler-Foto: Kai Häfner setzt sich gegen die beiden Wölfe Dominik Schömig (li.) und Benedikt Brielmeier durch.

Die MT nahm von Beginn an das Heft in die Hand, nutzte gleich die ersten Angriffe zur 2:0-Führung (Lasse Mikkelsen, Michael Allendorf). Woraufhin Benjamin Herth, der einzige erstligaerfahrene Spieler im Team der Rimparer Wölfe, per Strafwurf zum 2:1 aufschloss (3. Min.). Weitere drei Minuten später zeigte die Anzeigentafel das 5:1 an – MT-Regisseur Mikkelsen und Linksaußen Allendorf bewiesen wiederum Treffsicherheit, auf Rechtsaußen gesellte sich Tobias Reichmann zu den beiden Scorern.

Zwei Paraden von Wölfe-Keeper Wieser, eine vor und eine weitere zwischen dem Doppelschlag der Flügelzange Schömig (LA) und Sauer (RA) genügten dem Zweitligisten, um in der 13. Minute auf drei Treffer heranzukommen (8:5). Es schien nun etwas Sand ins Getriebe der MT geraten zu sein. Obwohl Rimpar eine Zeitstrafe zu überstehen hatte, was auch ohne Gegentreffer gelang, und Spielmacher Schmidt am Torgebälk scheiterte, schaffte es der Außenseiter dank eines Treffers von Linkshänder Böhm auf 8:6 zu verkürzen (15.). Dieser knappe Spielstand sollte sich dann bis zum Ende aber nur noch ein weiteres Mal wiederholen, als Rimpars Brielmeier das 11:9 erzwang (21.).

Denn die MT sorgte dann innerhalb von nur fünf Minuten mit einem 4:0-Lauf (2x Schneider, Allendorf, Häfner) wieder für klare Verhältnisse (15:9, 27.). Die dann bis zum Pausenpfiff mit der 17:10-Führung untermauert wurden.

Im zweiten Durchgang nahm der MT-Express weiter an Fahrt auf. Youngster Dimitri Ignatow war es vorbehalten, seinen Farben die erste Zehn-Tore-Führung in diesem Spiel zu bescheren (22:12, 38.). Spätestens mit dem 27:15 (47.), Michael Allendorf hatte gerade seinen 8. Treffer bei insgesamt nur zwei Fehlversuchen erzielt, war die "Messe gelesen".

Angesichts dieses eindeutigen Spielstandes ließen es die Rotweissen in der Schlussphase gemächlicher angehen. Zu gemächlich, wie es Trainer Heiko Grimm später monieren wird. Das wusste Rimpar geschickt und mit nimmermüdem Einsatzwillen zu nutzen. Sage und schreibe fünf Tore in Folge bescherten den Wölfen mit der 31:24-Niederlage noch einen achtbares Endstand.

Dennoch war die Freude auf Seiten der MT deutlich größer, da sie mit diesem Ergebnis die zweite Pokalrunde erreicht hat. Am  Sonntag kommt es somit zum erwarteten Endspiel in diesem First Four gegen Erstligaabsteiger SG BBM Bietigheim (Livestream um 15:00 Uhr auf sportdeutschland.tv). Dass sich die SG dafür qualifiziert, verdankt sie "Mimi" Kraus, der in buchstäblich letzter Sekunde den Siegtreffer gegen den 60 MInuten lang auf Augenhöhe kämpfenden Drittligisten HSG Rodgau Nieder-Roden erzielte.

Heiko Grimm: In Ansätzen haben wir das gezeigt, was wir uns hinsichtlich Konzentration und Fokussierung vorgenommen hatten. Ziel war es, dies über die vollen 60 Minuten aufrecht zu erhalten. Das war jedoch leider nicht der Fall, wie die Schlussviertelstunde deutlich gezeigt hat. Da hat Rimpar viel zu viel Raum bekommen. Eine Besonderheit in diesem Spiel war, dass der Gegner die meiste Zeit über mit sieben Feldspielern agiert hat. Insofern konnten wir das Abwehrsystem, welches wir eigentlich weiter festigen wollten, kaum anwenden. Bis auf Simic, Kunkel und Pavlovic haben wir heute alle Spieler eingesetzt. Was aber keinesfalls auf die Besetzung im morgigen Spiel schließen lässt. 

Statistik:

MT Melsungen: Sjöstrand, Simic – Maric 2, Lemke, Kühn 3, Reichmann 2, Ignatow 3, Kunkel, Mikkelsen 6/3, Danner, Schneider 4, Allendorf 9, Sidorowicz, Häfner 2, Salger, Pavlovic – Trainer: Grimm

DJK Rimpar Wölfe: Wieser, Brustmann – Schömig, Böhm, Karle, Gempp, Schmidt, Kaufmann, Siegler, Meyer, Schulz, Brielmeier, Herth, Sauer – Trainer: Klatt

Strafwürfe: 3/3 – 1/2 (Herth scheitert an Sjöstrand, 25. Min.)

Strafminuten: 2 – 8 (Kühn – Böhm, Gempp, Meyer, Herth)

Schiedsrichter: Tobias Schmack (Stutensee) / Philipp Dinges (Linkenheim)

Zuschauer: ca. 350, Sporthalle Nieder-Roden

 

 

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