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Premiere am Lutherturm: Fans und Sponsoren feierten gemeinsam das MT-Team

Im Schatten des Kasseler Lutherturms wehten am Donnerstagabend rote Fahnen im Wind. Die Botschaft: „Sechzig Minuten – das ganz große Gefühl.“ Und damit war auch klar, wer dort auf dem Lutherplatz mit mehr als 1000 Fans, Freunden und Sponsoren feierte: Handball-Bundesligist MT Melsungen wählte diesmal für seine schon obligatorische Sommerparty eine charmante Kulisse.

Einen Tag vor dem ersten Einsatz beim Sparkassencup (Fr., 02.08.19, ab 20 Uhr) in der Gensunger Kreissporthalle gegen den VfL Gummersbach kamen die meisten MT-Profis noch in Jeans und Poloshirt – natürlich in MT-Optik. Einmal war das neue Heimtrikot mit dem Himmelsstürmr-Symbol aber schon zu sehen, beim Auftritt von Zauberkünstler Carsten Risse, der für den neuen Ausrüster Erima die Gäste unterhielt.

Der Ansturm am Lutherturm passte zu diesem Abend – zum Andrang, der den ganzen Tag über vor den Vorverkaufsstellen in Kassel, Lohfelden und Melsungen herrschte. Am Fan-Point am Friedrichtsplatz hatten sich am Morgen schon Schlangen gebildet. Nach dem Verkaufsstart für die Einzeltickets gibt es nur noch wenige Sitzplatzkarten für die Auftaktpartie am 25. August gegen Meister SG Flensburg-Handewitt.

„Nach der Teamvorstellung im Melsunger Schlossgarten am Dienstag war schon eine gewisse Euphorie zu spüren. Das hat sich heute bewahrheitet“, stellte MT-Manager Axel Geerken mit Blick auf Besucherandrang und den hervorragenden Absatz der Tickets fest. Pressesprecher Bernd Kaiser entlockte wie gewohnt den Spielern einige Geheimnisse. Dabei plauderte Dimitri Ignatow auch aus, dass Torjäger Julius Kühn am Vortag harsche Kritik einstecken musste. Als Leibchenwart ist er dafür zuständig, dass die Hemden nicht unangenehm riechen. Diese Woche gab es Probleme. Ein Fall für Kassenwart Tobias Reichmann!? Kühn entgegnete entrüstet: „Dimitri hat mir nicht genug Waschmittel zur Verfügung gestellt.“

Erst als alle Autogrammwünsche erfüllt waren, durften die Spieler die Feier verlassen. Trainer Heiko Grimm braucht sein Team heute Morgen im Training und am Abend beim Sparkassencup. Auch dann soll es heißen: „Sechzig Minuten – das ganz große Gefühl.“ (HNA, 02.08.19; Foto: A. Käsler)

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