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MT Legends – Gelungener Test im E-Sport

Die MT Melsungen hat sich als erster Handball-Bundesligist auf das Terrain E-Sport gewagt. Mit “MT Legends”, hergeleitet von dem weltweit am meisten verbreiteten Computer-Spiel “League of Legends“, feierten die Rotweißen am Samstag eine gelungene Premiere in der Kasseler Rothenbach-Halle. Wichtig war es den Organisatoren in erster Linie, Infrastruktur, Technik und Abläufe unter realen Wettkampfbedingungen zu testen.   

In einem Final Four-Modus ermittelten am Samstag die vier Mannschaften, die sich zuvor online in dem knapp eine Woche währenden Qualifying durchgesetzt hatten, den ersten Sieger im “MT Legends”. Schauplatz dieser E-Sport-Premiere der MT Melsungen war die Kasseler Rothenbach-Halle. Wo sonst bis zu 4.300 Fans das MT-Team in den Heimspielen der DKB Handball-Bundesliga anfeuern, war an diesem Tag ein enormer Technikpark für die  “Engines Stuttgart”, die “Kieler Krabben”, die “Bremen Rolandoni” und die “Esports Uni Göttingen” aufgebaut.

So wurden etwa die von den Handball-Bundesligaspielen bekannten elektronischen Werbebanden zu einer beeindruckenden 48 Quadratmeter großen LED-Wall (12x4 Meter) umfunktioniert. Rechts und links davon schwebten zwei riesige Leinwände unter der Decke. Auf ihnen wurde das Geschehen von den Monitoren der Spieler simultan übertragen –  mitreissend und emotional von Profi-Moderatoren, genannt “Caster”, kommentiert. (Foto: Alibek Käsler)

Zuvor war für die Teams die Seitenwahl angesagt. Und die wurde natürlich, passend zum Ausrichter MT, in einem  Siebenmeterwerfen gegen Bundesliga-Keeper Johan Sjöstrand durchgeführt. Das war für die Teilnehmer mindestes mit genauso soviel Spaß verbunden, wie später der Einsatz der MT-Cracks Julius Kühn, Felix Danner, Simon Birkefeldt und Yves Kunkel an den Monitoren.  

Im ersten Halbfinale setzten sich übrigens die “Bremen Rolandoni” gegen die Kieler Krabben” durch, im zweite Halbfinale dominierte  “Esports Uni Göttingen” die “Engines Stuttgart”. Das Endspiel entschieden die Bremer für sich, nachdem im kleinen Finale die Stuttgarter die Nase vorn hatten.

Bewegtbilder vom Geschehen aus der Rothenbach-Halle gab es live und gibt es auch jetzt noch als Aufzeichnung auf online-Plattformen wie zum Beispiel toornament.com und youtube.com.

“Das war ein super Auftakt und das lag in erster Linie an der hervorragenden Arbeit unserer Technik-Partner Real Audio und Jens Müller sowie an der tollen Event-Organisation des Teams von Philipp Künstler von 137eSport. Auch unsere Spieler haben in dem Show-Battle alles gegeben und hatten sichtlich Spaß daran. Nach Ostern werden wir die Veranstaltung hinsichtlich der Online-Zugriffszahlen und der Resonanz insgesamt auswerten. Erst dann können wir entscheiden, ob und wenn ja es eine Fortsetzung geben wird”, fasst MT-Vorstand Axel Geerken die Premiere zusammen.

“Real Audio und Jens Müller haben einen extrem guten Job gemacht. Was in der Rothenbach-Halle an Technik aufgebaut und zum Einsatz gebracht wurde, hätte gut und gern auch in einer viermal so großen Arena funktioniert. Das hat uns und auch die Spieler sehr begeistert. Das war in diesem ersten Test auch entscheidend. Was den Zuschauerzuspruch vor Ort angeht, hätte es durchaus etwas mehr sein können, aber in unserer jetzt durchzuführenden Analyse werden wir noch viele weitere wichtige Kriterien einbeziehen”, sagt Philipp Künstler vom MT Event-Partner 1337eSport aus Sindelfingen.

„Sport und Gaming sind zwei wesentliche Leidenschaften und Treiber der Jugendlichen. Der Handball tut gut daran, auch Potentiale für sich zu nutzen, die Gaming bietet. Deswegen begrüßen wir die Initiative der MT Melsungen, meint Oliver Lücke, Geschäftsleitung Kommunikation & Medien der Handball-Bundesliga GmbH.

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