Toyota-HBL
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8. TuS N-Lübbecke 19
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13. MT Melsungen 14
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MT-Neuzugang Sania und Vuckovic erfolgreich in der WM-Quali

Der künftige MT-Halblinke Alin Florin Sania und MT-Regisseur Nenad Vuckovic waren am Samstag mit ihren jeweiligen Nationalmannschaften Rumänien und Serbien erfolgreich in der WM-Qualifikation. Nach den Hinspielen mussten beide Auswahlteams noch bangen. Serbien hatte Tschechien zwar mit 27:23 geschlagen, musste aber mit diesem dünnen Polster in der Höhle des Löwen antreten. In Pilsen kamen die Gastgeber dann zwar zu einem 25:22-Sieg, aber in der Endabrechnung hatten die Serben mit 49:48 die Nase vorn.

Rumänien musste im Hinspiel vor eigenem Publikum gar eine 28:32-Niederlage einstecken. Dennoch glaubte das Team um den Neu-Melsunger Sania an seine Chance. Im zweiten Duell, diesmal in Russland, drehten die Südosteuropäer dann den Spieß um, und gaben den Hausherren mit 37:32 das Nachsehen.

Damit sind sowohl Serbien als auch Rumänien für die im Januar nächsten Jahres in Schweden stattfindende Weltmeisterschaft qualifiziert.

Ob dort auch die deutsche Mannschaft an den Start gehen darf, entscheidet sich am Sonntag nach dem Rückspiel gegen Griechenland (live ab 17.45 Uhr auf Sport1). Das Brand-Team war vor einer Woche in Dortmund mit 25:20 siegreich, muss sich aber im Rückspiel noch steigern, um keine böse Überraschung zu erleben. Griechenland indes, mit den vier MT-Akteuren Savas Karipidis, Grigorios Sanikis, Alexandros Vasilakis und Dimitrios Tzimourtos, hat seine Hoffnungen noch nicht aufgegeben. Gespielt wird in Griechenland übrigens in der Stadt "Drama".

Hier die Spielberichte von handball-world.com:

Russland - Rumänien 32:37 (12:15)

Ich glaube an die Qualifikation. Nun müssen nur noch unsere Jungens auch dran glauben", hatte Vasile Stinga vor dem Rückspiel in Russland verlauten lassen. Mit der Hypothek von vier Toren Rückstand waren die Rumänen nach der 28:32-Heimniederlage ins Rückspiel gestartet, die WM-Qualifikation für die Sbornaja schien nur noch eine Formsache zu sein.

Aber Rumänien glaubte an seine Chance und brannte in Russland förmlich ein Feuerwerk ab. Bereits im ersten Durchgang lagen die Gäste mit sechs Toren (9:15) vorne, Russland konterte jedoch mit drei Toren in Folge und so das Blatt erst einmal zu seinen Gunsten wenden. Beim Stand von 13:16 wurden Seiten gewechselt, Russland lag vorne aber die Rumänen hatten gesehen, dass der hohe Favorit wankte. Ständig betrug die Führung der Gäste drei bis fünf Tore. Als Russland auf 29:31 verkürzen konnte, schien sich das Blatt zu wenden. Rumänien antwortete jedoch prompt mit zwei Toren in Folge. Lag somit aufgrund der Auswärtstorregel beim 29:33 vorne. Die Sbornaja fiel am Ende und unterlag mit 32:37. Alexandru Csepreghi und Alin Sania (je 8) waren die erfolgreichsten Torschützen auf Seiten der Rumänen.

Russland: Grams, Bogdanov
Filippov 9/5, Kovalev 5, Chernoivanov 1, Rastvortsev 5, Kamanin 3, Lushnikov, Aslanyan 2, Chipurin 1, Koksharov 2, Dibirov 1, Starykh 3, Ivanov

Rumänien: Ciobanu, Popescu
Novanc 4, Fenici 2, Stamate 2, Savenco, Sania 8, Ghionea 4/2, Sadoveac, Jurca 4, Muresan, Florea 4/1, Sabou 1, Csepreghi 8

Strafminuten: 14/8
Siebenmeter: 5/6 ; 3/4
Disqualifikation: Rastvortsev (57., dritte Zeitstrafe)
Schiedsrichter: Nikoliv/Nachevski (MKD)
Zuschauer: 2.500

Tschechien - Serbien 25:22 (10:11)

Tschechien fand zunächst scheinbar gut in die Partie. Filip Jicha, am Ende mit 12 Toren erfolgreichster Torschütze der Gastgeber traf zum 1:0, aber Serbien antwortete mit drei Toren in Serie und übernahm im ersten Durchgang die Kontrolle über die Partie. Pejanovic und Stochl lieferten im Tor starke Leistungen ab, die Partie blieb eng umkämpft. Tschechien hatte beim Stand von 10:10 gar noch einmal die Chance vor der Halbzeit in Führung zu gehen. Die blieb jedoch ungenutzt, und im Gegenzug gingen die Gäste mit einer knappen Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel sollte Vujin zwar noch den ersten Treffer für Serbien setzen, dann jedoch ging Tschechien angeführt von Alois Mraz mit 16:12 (37.) in Führung. Auch hier entwickelte sich nun ein Krimi mit Blick auf die Gesamtwertung, 39:39 hieß es zu diesem Moment. Die Vorentscheidung fiel zwei Minuten vor Schluss, als den Gästen beim 23:22 der Anschlusstreffer gelang. Die Tschechen bewiesen Moral und zogen noch einmal davon - es fehlte am Ende jedoch ein einziges Tor zur WM-Qualifikation.

Tschechien: Stochl, Slaby
Nocar 2, Vitek, Zdráhala, Vraný, Kubes 2, Jicha 12/1, Filip 3/1, Sobol, Horák 1, Mráz 3, Juricek 1, Sklenák 1

Serbien: Pejanovic, Marjanac
Dragicevic 1, Sesum 1, Vujin 4, Nikcevic 2, Stojkovic 1, Bojinovic 2, Markovic 3, Rnic 4, Vilovski, Vuckovic 1, Stankovic, Milosavljevic 3

Strafminuten: 2/8
Siebenmeter: 2/4 ; 2/4
Schiedsrichter: Gjeding/Hansen (DEN)
Zuschauer: 1.200

© MT Melsungen