Toyota-HBL
Tabelle 1. Bundesliga
1. THW Kiel 36
2. Füchse Berlin 31
3. HSV Hamburg 28
4. SG Flensburg-Handewitt 28
5. Rhein-Neckar Löwen 25
6. SC Magdeburg 22
7. TBV Lemgo 20
8. TuS N-Lübbecke 19
9. Frisch Auf Göppingen 16
10. TV Großwallstadt 15
11. HBW Balingen-Weilstetten 15
12. HSG Wetzlar 14
13. MT Melsungen 14
14. TSV Hannover-Burgdorf 14
15. Bergischer HC 10
16. VfL Gummersbach 8
17. TV 05/07 Hüttenberg 7
18. Eintracht Hildesheim 2


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3 3 : 2 1
Füchse Berlin MT Melsungen

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So 12.02.2012 17:30
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Berlin war keine Reise wert

Der Anreiz, mit einem Sieg den zehnten Tabellenplatz erreichen zu können, war groß. Aber die MT Melsungen musste vor 7.803 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle recht schnell die Überlegenheit der Füchse Berlin anerkennen und sich am Ende mit einer 25:31 (12:17)-Niederlage abfinden.

Der Trip in die Hauptstadt hat sich für die MT Melsungen (wieder einmal) nicht gelohnt. Die Nordhessen liefen gegen die Füchse Berlin von Anfang an einem Rückstand hinterher. In der 11. Minute erzielte Felix Danner zwar den Anschlusstreffer zum 7:6, aber das sollte auch das knappste Zwischenresultat des gesamten Spiels bleiben. Berlin war vor allem dank des starken Halbrechten Mark Bult schnell überlegen und baute seinen Vorsprung über 10:7 (14.) auf 13:8 (19.) aus. Den Fünf-Tore-Abstand hielt die Mannschaft von Trainer Dagur Sigurdsson auch bis zur Halbzeit (17:12).

Im zweiten Durchgang dann ein unverändertes Bild: Berlin gab die Marschrichtung vor und die MT hechelte hinterher. Beim 23:14 (42.) schien das Spiel für die Gäste vollends zum Debakel zu werden. Die Füchse hetzten in diesem Stil die Bartenwetzer noch weitere 13 Minuten, ehe diese dank dreier Tore in der Schlussphase noch ein wenig Ergebniskosmetik zum 31:25-Endstand betreiben konnten. Damit handelte sich die MT in ihrem dritten Auftritt in der Max-Schmeling-Halle die dritte Niederlage ein.

Während die Berliner den Schwung aus ihren letzten erfolgreichen Spielen mitgenommen hatten, konnte die MT zu keiner Zeit an die Leistungen aus dem siegreichen Partie gegen Magdeburg anknüpfen. "Ich hatte gehofft, dass die Kräfte noch reichen würden", zeigte sich Melsungens Coach Ryan Zinglersen nach dem Spiel etwas enttäuscht, "aber die für unsere kleine Besetzung sehr anstrengenden Einsätze in den vergangenen Wochen haben bei den meisten Akteuren mehr Spuren hinterlassen, als befürchtet. Wir waren in Berlin einfach zu müde. Dennoch hat die Mannschaft noch bis zum Schluss tapfer gekämpft".

Die Melsunger Torschützen: Vuckovic 7/3, Vasilakis 6, Danner 6, Schöngarth 2, Sanikis 2, Karipidis 1, Tellander 1.

Auf Seiten der Gastgeber überragten Bult (10/6) sowie Laen (6) und Nincevic (6).

© MT Melsungen